Die schwimmende Verlegung

Andreas Goedicke simuliert eine Parkettverlegung im Becken des Pattenser Schwimmbades

Das Bild ist zwar echt aber dennoch weit von der Wirklichkeit entfernt! Bei einer schwimmenden Verlegung von einem Parkettboden, einem Laminatboden oder einem Vinylboden darf auf keinen Fall Wasser eine Rolle spielen! Im Gegenteil, es ist immer wichtig, dass vor der Verlegung der Unterboden trocken und verlegereif ist! Ansonsten staut sich die Feuchtigkeit oder  die Feuchtigkeit gelangt in das Material und so sind Schäden und/oder Schimmelpilzbildung vorprogrammiert! Die schwimmende Verlegung bedeutet lediglich, dass der Fußboden nicht fest mit dem Unterboden verbunden wird. Er wird lose, idealerweise mit einer geeigneten Trittschalldämmung und ggf. mit einer Dampfbremse, auf dem Untergrund verlegt! Wenn Sie selber die Verlegung vornehmen wollen, bitte niemals auf einem Teppichboden! Dieser ist vor der Verlegung grundsätzlich zu entfernen!

Es war sehr lustig diese Fotos, mit freundlicher Unterstützung vom Bademeister Sebastian, im Pattenser Bad  zu erstellen! Wir haben im „Nichtschwimmer“ die Fertigparkettelemente (ein 3-Schichtparkett, Eiche, Landhausdiele, geölt) auf Schwimmhilfen gelegt, in der Hoffnung, dass diese mich tragen! Wie man sieht, hat alles gut geklappt. Nur die Füße und Knieschoner wurden etwas feucht! Zum Verlegen findet das Parkett nach diesem künstlichen Wasserschaden natürlich keine Verwendung mehr. 

Im Schwimmbad in Pattensen hatte ich bereits als Kind viel Freude und mir an so manchen heißen Sommertagen eine Abkühlung mit Familie, Freunden und Bekannten gegönnt!